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Es wird Zeit für Hautpflege!

Hand auf´s Herz: Macht ihr euch wirklich Gedanken über eure Hautpflege? Ab eine gewissen Alter sollte man schon einmal in Richtung Anti Aging Cremes blicken und sich überlegen, ob man nicht doch jetzt schon zu diesen Produkten greift.

Jenseits der 25 Jahre liebäugelt man mit diesen Produkten, auf denen Retinol, Q10 oder auch Hyaluron steht. Erste kleine Fältchen wollen schließlich kaschiert werden. Viele 25- Jährige greifen regelmäßig zu diesen Produkten, die eigentlich erst für Frauen ab 40 in die Läden kommen. Doch warum ist der Hype so groß?

Tatsächlich beginnt die Haut ab 25 zu altern. Bis Mitte 20 läuft die Neubildung noch auf Hochtouren, danach flacht sie stark ab. Ab einem Alter von 25 solltet ihr also damit beginnen, entgegenzuwirken. Die Frage ist jetzt nur: Mit welchen Produkten?

Wir haben alle Anti Aging Mittel einmal unter die Lupe genommen und verraten euch, was für eine Hautpflege für euch nun sinnvoll ist und welche nicht. Diese Cremes in Maßen und nicht in Massen zu benutzen, kann auch schon einmal hilfreich sein. Heute schauen wir und Hyaluron, Retinol und Co. einmal ganz genau an.

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Hautpflege mit Hyaluron, Retinol und Co.

Hyaluronsäure ist ein Begriff, den vielen von euch schon einmal gehört haben. Das Mittel ist in Sachen Anti Aging ein Dauerbrenner, mit dem ihr rechnen müsst. Es polstert die Haut auf, gibt ihm mehr Feuchtigkeit und ist wirksam gegen kleine Trockenheitsfältchen.

Eigentlich produziert die Haut eigenes Hyaluron. Allerdings ist die Quelle irgendwann versiegt bzw. wird mit dem Alter immer weniger. Deswegen leiden ältere Menschen auch oftmals unter trockener Haut. Hyaluronsäure bindet Wasser und sorgt damit für ein pralles Aussehen.

Da Feuchtigkeit in jedem Alter gut tut, kann es nicht verkehrt sein, vermehrt zu ihr zu greifen. Hyaluronsäure könnt ihr also auch schon mit 25 Jahren benutzen, ohne euch Gedanken darüber zu machen, dass es nicht gut für eure Hautpflege sein könnte. Ab 40 Jahren empfehlen wir euch Hyaluron zu benutzen. Das Mittel gibt es übrigens versteckt in Cremes oder direkt als Serum zum Auftragen.

Ein anderes sehr beliebtes Mittel ist Retinol. Diesen Begriff habt ihr sicherlich auch schon einmal gehört. Es gibt Retinol Seren oder Cremes und sogar Gesichtsmasken mit dem Wirkstoff, um einen kleinen Power Boost für die Hautpflege zu bekommen.

In Retinol ist hochwirksamer Stoff von Vitamin A, der die Kollagenbildung ankurbelt und so für eine straffere, rosige und kraftvolle Haut sorgt. Ab einem Alter von 40 ist Retinol sicher eine gute Idee. Wer den Booster allerdings vorher verwendet, kann seine Haut überfordern.

So drohen Pickel, Hautunreinheiten und eure Haut sieht ganz anders aus, als ihr es euch erhofft habt. Retinol kann die Haut reizen. Nur wer viel raucht oder zu oft in die Sonne oder in Solarium geht – und das in jungen Jahren – ist mit Retinol gut beraten. Alle anderen sollten die Finger davon lassen, bis es wirklich an der Zeit ist, Retinol zu benutzen.

Was genau ist Q10 und brauche ich tägliche Sonnenschutz?

Q10 ist ein Enzym, das euren Zellen dazu verhilft, mehr Energie zu bekommen. Q10 an sich müsstet ihr nicht als Creme verwenden, weil es auch so im Körper vorhanden ist. Tatsächlich kann es sogar über die Nahrung aufgenommen werden. Nüsse und Fleisch enthalten Q10 in hohem Maße und so braucht es diese Creme eigentlich nicht.

Ein junger Körper hat genügend eigenes Q10. Nötig ist es daher nicht, dem Körper noch zusätzliches hinzuzufügen. Ab einem Alter von 40 lässt aber der hauseigene Q10 Wert nach und sollte deswegen nicht nur durch Nahrung aufgefüllt werden, sondern auch durch Cremes. So sieht eure Haut bald wieder praller und schöner aus.

Auf was wirklich alle Altersklassen setzen sollten, ist ein guter UV-Schutz. Mittlerweile haben viele Tagescremes einen guten UV-Schutz mit mindesten Lichtschutzfaktor 20 bis 30, allerdings immer noch nicht alle. Wer keine Falten möchte, sollte sich eher darum kümmern, einen guten UV-Schutz mit Sonnencreme fürs Gesicht zu bekommen, als sich irgendwelche anderen Cremes ins Gesicht zu schmieren.

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UV-Schutz ist nämlich das A und O in Sachen Hautpflege, vor allem wenn es um Falten und Hautalterungen geht. Auch Pigmentflecken können so gar nicht erst entstehen. 60 bis 70 Prozent der Falten entstehen nämlich durch die Sonne oder das Solarium und das nur, weil ihr euch einmal nicht eingecremt habt.

Ein täglicher Schutz ist daher Pflicht, da er auch das Hautkrebsrisiko mindert. Vorsorge ist besser als Nachsorge und so solltet ihr am Körper mindestens Lichtschutzfaktor 30 tragen und im Gesicht LSF 50, damit wirklich keine Falten entstehen können und die Haut gut geschützt ist.

Brauche ich eine Nachtpflege zur Hautpflege?

Viele ältere Frauen verlassen sich mittlerweile nicht nur auf ihre Tagescreme, die sie immer morgens nach dem Gesicht waschen auftragen, sondern auch auf eine Pflege, die in der Nacht wirkt. Nachtcremes sind so gefragt wie nie. Die Logik dahinter ist, dass Wirkstoffe nachts besser einwirken und über einen längeren Zeitraum wirken können. Wer also eine Extra Pflege in der Nacht vertraut, hat automatisch schönere Haut.

Auf den ersten Moment klingt das logisch. Allerdings kann auch hier die Haut von jungen Menschen wieder überfordert sein und mit Pickeln reagieren. Zu viel Hautpflege auf einmal wirkt eben doch nicht so gut.

Eine Tagespflege reicht in den meisten Fällen erst einmal aus. Nur wenn Probleme wirklich dauerhaft bestehen, könnt ihr euch überlegen, eine Nachtcreme zu nutzen. Dann aber bitte auch nur eine Sanfte! Lavendelöl hilft übrigens beim Einschlafen und die reichhaltige Pflege für einen schönen Morgen.

Wer seiner Haut etwas Gutes tun will, kann ein bis zwei Mal in der Woche zu einer Gesichtsmaske greifen. Die Masken sollten allerdings auf den Hauttypen abgestimmt sein, damit sie eure Haut nicht überfordern und euch einen extra Frische- Kick verleihen.

Bei den Masken gibt es unglaublich viele Varianten. Von Gelmasken über Crememasken bis hin zu Sheetmasken ist alles dabei. wichtig ist, die Inhaltsstoffe abzustimmen, damit die Haut danach wirklich erholt aussieht. Vor allem Feuchtigkeitsmasken sind sehr gefragt und wirklich gut für die Haut. Auch unter 25 Jahren eine super Idee, um zauberhafte Haut zu kriegen und die Haut einmal in der Woche so richtig zu pflegen.

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Was tun gegen Feinstaub und Augenringe?

Gerade Feinstaub ist eine Belastung für das Gesicht. Auch wenn ihr denkt, es dreht sich dabei nur um eine Umweltbelastung, die von der Industrie und von Autos erschaffen wurde, euch aber gar nicht betrifft, der irrt sich gewaltig. Die Haut von Frauen, die in der Stadt wohnen, besonders in Großstädten, ist viel schlechter als die von Frauen auf dem Land.

Dabei ist junge und ältere Haut genau gleich betroffen, denn die zusätzliche Belastung hört natürlich nicht nur auf, weil Haut älter oder jünger ist. Auch kann jüngere Haut nicht besser mit der zusätzlichen Belastung umgehen. Eine extra gute Hautpflege für jede Alter muss her und zwar schnell.

Wenn sich Staub und Schmutz erst einmal festgesetzt haben, ist es eh schon zu spät und Falten entstehen. Es kommt zu Rötungen, Blässe und Überempfindlichkeit. Hier solltet ihr mit einer guten Hautpflege entgegenwirken – und zwar in jedem Alter.

Anti Pollution heißt das Geheimmittel, mit dem Antioxidantien in die Haut gelangen. Die antioxidativen Wirkstoffe dringen tief in die Haut ein und schützen sie wie ein Schutzschild. Fruchtpektine schwemmen die Haut auf und sorgen so dafür, dass kein Schmutz eindringen kann und eure Haut geschützt ist.

Ähnlich wichtig für ein gutes Aussehen sind Cremes gegen Augenringe. Auch wenn die Nacht mal wieder lang war, der Schlaf noch kürzer oder ihr gelegentlich einfach Augenringe habt, die Cremes werden euch sicher helfen.

Gut hierbei ist, dass Augencremes nicht erst ab einem bestimmten Alter benutzt werden sollten, sondern wenn das Problem besteht. Wer schlechte Haut hat, wartet schließlich auch nicht darauf, volljährig zu werden, um etwas dagegen zu tun. So verhält es sich auch mit den Augenringen. Wenn sie da sind, können sie auch bekämpft werden.

Augencremes mit entzündungshemmenden Inhaltsstoffen wie Kornblumenwasser oder Ringelblume lindern die Schwellung nicht nur optisch, sondern sorgen für einen frischen Look. Wer nun noch mineralisches Puder aufträgt, hat alles richtig gemacht, um rein optisch etwas gegen die Augenringe zu tun. Ein Cooling Effekt sorgt zusätzlich für ein bisschen Entspannung.

Wer Augenringe oder trockene Fältchen in der Augenpartie hat, sollte auf jeden Fall auf eine spezielle Creme für die Augen zurückgreifen und sich nicht irgendwas um die Augen schmieren. Die Zone um die Augen herum ist nämlich sehr empfindlich und eine aggressive Hautpflege kann hier schon zu viel sein.