3 Mantel Trends im Winter!

3 Mantel Trends im Winter!

Endlich ist die Zeit für einen Mantel angebrochen! Jetzt könnt ihr euch wieder richtig gemütlich einkuscheln, ein paar Pfunde zu viel ein paar Pfunde zu viel sein lassen (weil sie eh niemand sieht) und coole Styles kreieren, die den Winter ein bisschen angenehmer machen.

In diesem Jahr kommt die volle Farbvielfalt mit bunten Mänteln auf den Markt, die Farbtupfer im tristen Wetter sind. Dazu gibt es aber auch wilde Animal Prints, die wunderbar kombiniert werden können und Parka, die euch bei kalten Temperaturen kuschelig warm halten werden.

Wir zeigen euch die Mantel Trends im Winter und verraten euch, was bei ihnen angesagt ist, welche Silhouetten sie verfolgen und wie ihr sie am besten tragen könnt.

tigermuster animal prints

Mantel Trend #1: Animal Prints

Es gibt wohl kaum eine Frau, die noch nicht mitbekommen hat, das Leopardenmuster und insgesamt Animal Prints wieder angesagt sind. Tier- Muster laufen derzeit in Scharen durch die Großstädte, werden auf Instagram und Co. in Szene gesetzt und sorgen für eine extra Portion Rock ´n´ Roll.

Lange Zeit habt ihr darauf gewartet, dass endlich wieder Animal Prints bei den Mänteln angesagt und ihr wurdet nicht enttäuscht. Irgendwann mussten sie schließlich wieder auftauchen und da es in diesem Winter kunterbunt zugeht, ist jetzt der richtige Moment gekommen.

Doch welche Animal Prints sind eigentlich angesagt? Allen voran zeigt sich das Leopardenmuster natürlich auf Platz eins der Animal Prints Charts. Es kommt in diesem Jahr ausschließlich in natürlichen Farben daher und überzeugt mit Flauschigkeit. Angesagt sind aber auch noch Zebra, Schneeleopard (weißes Leopardenmuster), Tiger, Giraffe und Schlange.

Wichtig ist, dass nur die originalen Tier- Muster angesagt sind. Bunte Varianten oder schrille Kreationen aus einem Mix aus verschiedenen Animal Prints sehen zwar cool aus, sind aber in diesem Jahr gar nicht gefragt. Back to the Roots, lautet dieser Trend und das ist es auch, was ihn besonders erscheinen lässt.

Wie zeigen sich die Styles? Es gibt Mäntel mit Animal Prints in allen erdenklichen Variationen. Am beliebtesten sind die Plüsch- Looks, die aus Fell- Mänteln, Fake Fur, Pelz und Plüsch bestehen. Es gibt alles in der veganen Variante, damit dafür ein Tier sterben musste. Der Look mit dem Fake Fur ist kaum von den echten Tierfelle zu unterscheiden und so kann jeder auf die vegane Variante ausweichen.

Schick sind Animal Prints aber auch, wenn sie als bedruckter Mantel oder als Jaquard- Muster von sich überzeugen können. Dabei gibt es Oversize Formen, enge Silhouetten und gerade Schnitte. Das Muster ist schon aufregend genug, deswegen kommen die Mäntel ohne Verzierungen oder anderen Schnick Schnack aus. Auch auffällige Knöpfe und Co. bedarf es nicht.

Wie tragt ihr Animal Prints heute am besten? Da die verschiedenen Animal Prints schon aufregend genug sind, brauchen sie keine Konkurrenz. Andere Muster haben also Sendepause. Ihr könnt aber mit Farben spielen und euch gerne auch an knallige Nuancen herantrauen, die dann schick mit den authentischen Animal Prints kombiniert werden. Ansonsten tut es auch eine blaue Jeanshose und eine schicke, bunte Bluse, die ganz lässig und locker dazu kombiniert wird.

mantel grün tasche

Mantel Trend #2: Bunte Mäntel

Bunte Mäntel haben in diesem Jahr Hochkonjunktur. Wenn es darum geht, Wärme und gute Laune zu verbreiten, stehen sie auf Platz eins. Tatsächlich dachte sich die Mode- Industrie in diesem Jahr, dass das Wetter im Winter schon schlecht genug ist und so braucht es keine dunklen, langweiligen Mäntel mehr in diesem Jahr.

So entwarfen sie Mäntel, die schon von Weitem zu sehen sind. Die knalligen Farben zaubern ein Lächeln auf das Gesicht des Betrachters und sind dabei so kuschelig wie nie. Bunte Mäntel kommen hauptsächlich aus Wolle daher und überzeugen euch auf ganzer Linie mit ihrem kuscheligen Dasein.

Der Style des Mantels kann dabei ganz unterschiedlich ausfallen. Mal gibt es große Revers, mal Stehkrägen, mal einreihige Knopfleisten, mal doppelreihige, mal einen Reißverschluss. Die Länge kann auch variieren. Von langen Mänteln in Midi- Länge, die bis zur Wade reichen und deswegen mit ihrer Farbe noch mehr punkten können über Mäntel, die bis über das Knie reichen oder auch Kurzmänteln, die wirklich knapp unter dem Po enden, ist alles dabei.

so habt ihr keine Einschränkungen, was die Schnittform eure Mantelwahl betrifft und müsst euch quasi nur eine Farbe aussuchen. Genauso frei seid ihr in der Entscheidung, wie die Passform des Mantels sein soll. Soll sie Oversize oder weit sein, darf sie eng am Körper anliegen oder soll sie einfach ganz normal sitzen?

Für welche Passform ihr euch auch immer entscheidet – es gibt sie bei den bunten Mänteln und so war es noch nie so einfach, einen coolen Mantel zu finden wie in diesem Jahr. Die Auswahl ist schier unendlich und das nicht nur bei den Passformen, sondern auch bei den Farben.

Welche Farben sind angesagt? Eigentlich alle, wenn man es genau betrachtet. Wichtig ist nur, dass der Look nicht langweilig wird. Triste Farben wie Schwarz, Grau und Weiß lasst ihr in diesem Jahr links liegen und konzentriert euch auf die farbigen Kracher, die der Winter für euch bereithält.

So gibt es bunte Mäntel in kräftigen Nuancen, Neonfarben und Pastelltönen. Kräftige Rottöne treffen auf Royal Blau, Hellgelb und Orange. Mint, Rosé und Apricot sind mit von der Partie und werden nur übertroffen von Neon- Orange, grellem Grün oder Leuchtstiftgelb.

Wichtig ist aber zu verstehen, dass dieser Mantel Trend wirklich nur davon handelt, dass eine Farbe im Rampenlicht steht. Es geht nicht um Two Tone Looks, nicht um Muster und schon gar nicht um Color Blocking. Es geht wirklich nur darum, den bunten Mantel in den Vordergrund zu stellen und diesen völlig normal zu eurer alltäglichen Kleidung zu mischen.

Doch wie tragt ihr die bunten Mäntel in diesem Jahr? Ganz klassisch zur eurer alltäglichen Mode. Wer Trendsetter ist, wird garantiert kein Problem haben, eine Kombination zu finden. Wer nicht, muss sich einfach nur an Jeanshosen halten und wir kein Problem mit den kräftigen Farben bekommen.

Wichtig ist auch, dass ihr nicht auf Biegen und Brechen versucht, den Mantel in den Vordergrund zu stellen. Das passiert normalerweise von ganz alleine und so könnt ihr euch ein ansonsten komplett schwarzes Outfit sparen. Viel schöner sind nämlich natürliche Kombination, die dem ganzen Look Leichtigkeit verleihen.

parka kapuze mütze

Mantel Trend #3: Parka

Der Parka zeigt sich bei den Mantel Trends am klassischsten. Er ist einer der bekanntesten Trends bei den Mänteln und überzeugte euch auch schon in den letzten Jahren. Früher galt er als der Klassiker bei den Übergangsjacken und heute könnt ihr ihn auch in der kuscheligen Variante für den Winter bekommen.

Was sich an ihm geändert hat? Eigentlich nicht viel. Im Gegensatz zu den herbstlichen Parkas im letzten Jahr sind die Parkas in diesem Jahr nicht nur als Übergangsjacke gedacht, sondern vor allem als Wintermantel. Das hebt sie auf eine ganz neue Stufe und sorgt für Hingucker in Sachen Gemütlichkeit.

So sind die Parka in diesem Jahr kuschelig, warm und weich ausgestattet. Dort, wo im letzten Jahr maximal eine Schicht Stoff von sich überzeugen konnte, die dann noch ein wenig dünner gestaltet war, sodass ihr nach dem heißen Sommer nicht schwitzt, zeigt sich der Parka jetzt rundum warm.

Er überzeugt mit einem Innenfutter aus Fell, das teilweise herausgenommen werden kann und sich oftmals bis in die Kapuze zieht. Dazu kommt eine flauschige Kapuze mit Fell- Besatz, die den eisigen Wind vom Gesicht fernhält, wenn ihr sie tragt. Außerdem gibt es Armbündchen, die eng anliegend und die Kälte so nicht an eure Arme lassen. Genauso habt ihr die Möglichkeit, die Kordeln in der Taille relativ stark zuzuziehen, damit keine kalte Luft von den Beinen nachziehen kann und ihr nicht zu frieren beginnt.

Doch was sind eigentlich die Merkmale vom Parka? Unterscheidet sich der Parka in der Übergangszeit optisch vom Parka aus dem Winter? Eigentlich nicht, denn ein Parka ist und bleibt ein Parka. Das Aussehen beschreibt das Kleidungsstück, auch wenn manche größere oder kleinere Taschen haben, hat der Parka doch ein paar Merkmale, die vorhanden sein müssen, damit sich das Kleidungsstück überhaupt so nennen darf.

So gibt es beim Parka grundsätzlich einen Stehkragen, an den eine (abnehmbare) Kapuze angebracht ist. Gerne kommt die Kapuze derzeit in Oversize daher, damit sie noch wärmer ist und euch Platz bietet, die Mütze darunter zu ziehen. Besonders bei Expeditionen in die Kälte habt ihr dadurch den Vorteil, Schichten anziehen zu können.

Außerdem hat der Parka immer einen Kordelzug, der sich in der Taille, aber auch am Saum- Ende des Parkas befindet. Ihn könnt ihr nach Belieben zuziehen, um entweder eure Figur zu zeigen (in der Taille zuziehen) oder die Wärme im Kleidungsstück zu speichern (am Saum zuziehen). Damit ist der Parka ein toller Allrounder, der euch nicht nur durch die kalte Jahreszeit bringt, sondern auch noch gut aussieht.

Außerdem gibt es an der vorderen Mitte immer einen Reißverschluss und oft auch eine Knopfleiste über dem Reißverschluss, damit kein Wind und kein Regen eindringen können. Die Armbündchen runden den Look ab und sorgen für zusätzliche Wärme.

Und die Trends bei den Parkas? Die Trends bei den Parkas zeigen sich ganz unterschiedlich, aber dennoch ein bisschen uniform. Es gibt zwar einige Trends, aber keine stark wahrnehmbaren Abwandlungen, sodass der Parka in seiner Form immer gleich ist. Die Form macht ihn schließlich aus und wer knallige Farben oder wilde Muster erwartet, ist bei ihm einfach fehl am Platz.

Farblich gesehen haben immer noch dezente Farben den Vortritt. Schwarz, helle und dunkles Grau, dunkles Blau und Khaki sind die meistgekauften Farben bei Parkas. Manchmal gibt es noch Bordeaux- Rot oder einen anderen dunklen Rotton, der versucht die ganzen dunklen Farben ein bisschen aufzureißen, aber im Endeffekt gibt es farblich nicht wirklich Highlights.

Das ist aber auch gut so, denn der Parka lebt von seinem schlichten, dezenten Stil und punktet durch puren Pragmatismus. Der Parka muss nicht gut aussehen, er soll funktionieren und warmhalten und genau das tut er auch. Damit bietet er euch einen Vorteil gegenüber den Mäntel im Winter, die nur gut aussehen und dabei nicht wirklich darauf achten, dass sie auch warmhalten und Komfort spenden.

Wer nicht nur auf einfarbige Parkas setzen will, der kann auch auf Muster setzen. Da der Parka aber aus der Männerwelt stammt und für die Damen auch nicht groß abgewandelt wird, zeigen sich vor allem dezente Muster. So gibt es Tarnmuster von der Bundeswehr, das sogenannte Camouflage. Es kommt in Grüntönen wie im Original daher und gibt euch einen coolen, lässigen Look.

Ihr könnt den Parka im Kontrast tragen, etwa mit einem Kleid oder einem Rock oder aber im Kontext. So greift ihr zu Jeanshosen, Cargo Pants und kuscheligen Pullovern, die den warmen Look für den Winter zusätzlich unterstreichen.